Perchino
![]()
![]()
Jagdhaus u. Zwingeranlagen Kirche vom Gut Perchino Gut Perchino
Dreißig Werst (1 Werst = 1060 m) von der Stadt Tula im Westen und vier Werst von der großen, alten Kaluger Chaussee entfernt, auf dem erhöhten Ufer des Flusses Upa und auf beiden Niedergängen eines kleinen Flüsschens, das sich in die Upa ergießt, liegt
PERCHINO.
Mit diesen Sätzen beginnt wohl eines der berühmtesten Bücher über die Barsoizucht seiner
Kaiserlichen Hoheit des Großfürsten Nikolai Nikolaijewitsch, dem Onkel des letzten Zaren von Russland und bekanntesten und berühmtesten Jäger in Russland
Das Buch die „PERCHINO-JAGD“ ist weltberühmt .
Durch die Aufhebung der Leibeigenschaft waren viele Güter in einer schlechteren materiellen Lage und viele mussten die Barsoijagden aufgeben.
Mit dem Kauf des Gutes PERCHINO im Jahre 1887 begann mit dem Großfürsten Nikolai Nikolaijewitsch und Dmitri Walzoff eine neue Ära der Barsoizucht.
Der Barsoi wurde erstmals 1635 durch Christian von Lessing erwähnt.
Der erste Standard über den russischen Barsoi wurde 1888 durch Graf Ermoloff niedergeschrieben und dieser Standard wurde von dem Großfürsten Nikolai Nikolaijewitsch übernommen – Ermoloff –Standard.
Zu dieser Zeit hat es unterschiedlichen Typen von Barsois in Russland gegeben:
Brudastaya, Gustopsovaya, Psovaya, Chistopsovaya, dem Englischen und dem Krymskaya- Typ.
Im Zwinger von Perchino waren zwei Typen vertreten, Hunde mit dunklem und hellem Fell, ca. 76-78 cm hoch und vom Typ überwiegend Gustopsovaya –Typ.
In Perchino lebten ca. 365 Hunde. 100 Windhunde, 130 Barsois, 15 Englische Barsois, 20 Feldbarsois und ca. 100 Welpen.
1917 wurden durch eine Auktion 27 Barsois nach Amerika verkauft und einige in die Tschechoslowakei.
Perchino wurde 1919 niedergebrannt.
Der Großfürst Nikolai Nikolaijewetisch starb 1929 im Exil in Frankreich.
![]()
![]()
Gustopsovaya Brudastaya Chistopsovaya

English Krymskaya Psovaya